Internationaler Tag der psychischen Gesundheit 2017

«Mit oder ohne Masken, seien wir wahrhaftig!»

Es gibt triftige Gründe, gute und schlechte, eine Maske aufzusetzen: weil man Angst vor Zurückweisung oder Vorurteilen hat, weil man sich geniert, anders zu sein etc.

Wenn man sich bewusst macht, was man empfindet, was man teilen, ausdrücken oder darstellen möchte, ist es einfacher authentisch zu sein, nicht nur anderen gegenüber, sondern auch zu sich selbst. Wenn ich angenommen werde, wie ich bin, wenn ich Farbe bekenne, wenn ich mich sicher fühle, wenn ich mir selbst Sorge trage, dann kann ich die Masken fallenlassen und Bindungen eingehen.

Im Rahmen des internationalen Tages der psychischen Gesundheit 2017 hat die AFAAP* acht Themen-Schilder mit Bezug auf die Authentizität angefertigt, die an der Ausstellung «Mit oder ohne Masken, seien wir wahrhaftig!» vom 3. bis 17. Oktober 2017 am Stadtgraben Murten (Nähe Berntor) zu sehen sind.

Wir möchten Sie auch auf die Erfahrungsberichte von Mitgliedern unserer Interessen­gemeinschaft aufmerksam machen und die Bilder von Stéphane Schmutz / STEMUTZ:

Was Authentizität erschwert

Was Authentizität erleichtert

*Die AFAAP bietet Personen mit einem psychischen Leiden einen Raum, wo sie Kontakte knüpfen, den Mitmenschen mit Vertrauen begegnen und Unterstützung erhalten können. Die AFAAP schafft zudem die einzigartige Möglichkeit, den Alltag dank Aktivitäten zu strukturieren und sich nach und nach wieder in der Gesellschaft nützlich zu machen.

Über die Verbesserung der persönlichen und sozialen Lebensbedingungen hinaus vertritt die AFAAP die Interessen und Rechte ihrer Mitglieder durch Bewusstseinsbildung und Kollektivmassnahmen.